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Zu unserer Geschichte

Unser Betrieb besteht seit über 95 Jahren.
Am 11.Mai wurde das Blumengeschäft
im Herzen von Kiel eröffnet. Weiterlesen Bitte hier folgen....

Die Christrose

Botanisch Helleborus niger

Die Christrose, im Volksmund auch Schneerose oder auch Weihnachtsrose genannt, gehört zur Familie der Ranunculaceae.

Christrose

Die Schneerose gehört einfach mit in unsere Adventszeit. Ihre zarte, kleine und feine Blüte mit ihrer crystaline leuchtenden Ausstrahlung wirkt edel und kostbar.
Als Christrosen-Arrangement im dekorierten Topf oder mit Seidenkiefer und Eucalyptusfrüchten ist die Christose als Strauß ein beliebtes Accessoire in unseren Wohnzimmern und gehört mit in unsere Weihnachtszeit. Dabei gehört die Christrose zu den wenigen Kulturen, die saisonal angeboten werden. Ihre natürliche Blütezeit ist von Februar bis April.
Je nach Wetterlage, durch Schnee und Eis kann sich der Zeitraum aber von November bis in den Mai ausdehnen. Die Vermehrung ist recht aufwendig und benötigt für den Gärtner viel Geduld, Erfahrung und Zeit. Es gibt nur wenige Helleborus Arten, die für den Anbau geeignet sind.
Eine Massenvermehrung ist bis heute noch nicht möglich. Ca.1 Jahr benötigt der Gärtner, um in der Vermehrung mit viel Geduld und feinem Gespühr die zarten Pflänzchen heraus zu lesen, um ein schönes Kulturergebnis zu erzielen.


Heimat der Christrose:

Beheimatet ist die Christrose in der Natur in den Bergregionen der Nord- und Südalpen, der Apennin vom Nordwesten Italiens bis in den nördlichen Balkan. Dabei wächst die Schneerose in den Tallagen bis in einer Höhe von 1900m. Bei uns in Deutschland kommt die Christrose nur in Bayern in der Natur vor, dabei wächst sie bis in einer Höhe von 1560m in den Berchtesgadener Alpen.


Christrose

Standort im heimischen Garten:

Welchen Standort und Boden möchte meine Christrose am liebsten in meinem Garten haben? Im Gegensatz zu den meisten anderen Blumen in unseren Gärten blüht die Christrose in der kalten Jahreszeit. Im Sommerhalbjahr liebt sie ein schattiges Plätzchen unter Laubbäumen, die im Winterhalbjahr nach dem Laubfall schön lichtdurchlässig sind sowie einen lockeren durchlässigen, kalkhaltigen und nährstoffarmen Boden. Christrosen können bei optimalen Bedingungen bis zu 25 Jahre alt werden. Und dabei kann sie, je nach Sorte, eine Wuchshöhe zwischen 10-30 Zentimeter erreichen.


Pflanzenheilkunde:

Der botanische Name der Christrose lautet Helleborus.
Dieser setzt sich aus dem altgriechischen helein, dem Töten, und bora, der Speise, zusammen - Helleborus. Im Altertum bekam die Christrose eine große Bedeutung als Gift- und Heilpflanze. Wer sie in der Natur fand, ausgrub und bei sich trug, dem wurde ewige Jugend und Gesundheit zugesprochen. Doch wurde die Pflanze auch zur Heilung von Wahnsinn und zur Vertreibung von Dämonen verwendet. So wurde ihr eine gewisse Zauberkraft nachgesagt. Seit dem 16. Jahrhundert wurde auf die Giftigkeit der Pflanze in Kräuterbüchern hingewiesen.
Christrose Ein Eintrag lautet: " Drei Tropfen machen rot, 10 Tropfen machen tot".
Die Christrose gehört zur Gattung Nieswurz (Die den Niesreiz auslöst.) Zerreibt man die unterirdischen Pflanzenteile, lösen sie Niesreiz aus. Dabei ist die Christrose komplett giftig, aber insbesondere die unterirdischen Bestandteile.
Symptome einer Vergiftung sind Schwindel, Durchfall und Zusammenbruch des Kreislaufs. Durch die Inhaltsstoffe Saponine und Protoanemonin sind diese Pflanzen besonders gefährlich. Bei den Helleborus kommen noch Helleborin und Steroidsaponin hinzu. Besonders letzteres ist sehr gefährlich für das Herzkreislaufsystem, kann Herzrythmusstörungen oder Herzinfakt auslösen.

Christrose

Pflegetipp:

Damit Sie lange Freude an Ihrem Christrosenstrauß haben, sollten Sie vorsichtig die Stiele mit einer Nadel an zwei Stellen ca. 1 cm senkrecht am Stielende anritzen. Dies erhöht die Wasseraufnahme der Christrosen. Geben Sie noch etwas Blumenfrisch mit ins Vasenwasser. Je nach Vasengröße geben Sie nur ein drittel bis zur Hälfte der normalen Portion des Frischhaltemittels in das Vasenwasser. Dies reicht völlig aus, da die Tüten immer für 1 Liter Wasser ausgelegt sind.

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